Ja, besser nicht fragen. Es windet sich vor Schmerzen des Werdegangs. Vielleicht sollte ich es in zwei Teile aufteilen: theoretisches Modell aufbauen aber auch mehrere Versuche unternehmen um nach der rechten Lösung zu schauen. So etwa die Stimmung…
Nach der heutigen Runde ist mir auch klar geworden, dass ich kein besonders geduldiger – wollte schon aus der alten Gewohnheit „Schüler“ sagen: wie veraltet! – Lerner bin. Probieren geht über Studieren… es ist aber gut, dass man sich mit DaF-Kollegen austauschen kann. Wenn es auch so in eigener Schule wäre!
Dem Team A.G&M.G bin ich noch eine Evaluierung schuldig – ich muss es mir noch überlegen. Genauso schuldig bin ich auch mir selbst. Gott sei Dank, ertrage ich diesen gedanklichen Chaos gut. Ich habe das Gefühl, da passiert was, nur abwarten…
Am meistens macht mir eben dieses Gefühl Spaß!
Gestern hat ein Abikurs im Abengymnasium begonnen. Sechs Erwachsene haben sich angemeldet. Aus ganz spezifischen Bedürfnissen eines Lerners ist eine Idee entstanden, die LiON-Plattform zu Nachilfe-und Betreuungszwecken zu gebrauchen. Aus gesundheitlichen Gründen muss er oft wegbleiben, möchte aber nicht viel versäumen. Auch sonst arbeitet er gern am Computer. Es stellt sich die Frage, wieviel Zeit und Aufwand ich dazu brauche. Da es sich anfangs nur um einige Stunden handelt, glaube ich dieses Programm bestreiten zu können. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass es von dem Schulleiter als innovative Arbeit eingeschätzt wird.
Auch andere technische Lösungen haben sich in diesem Fall als sehr hilfreich erwiesen: ich beschreibe die Unterrichtseinheit auf meinem Laptop/Smartboard, notiere alle Kommentare und Ergänzungen und drucke sie (in Großschrift) sofort aus – dafür ist er sehr dankbar! Dann wird alles auch im Kursblog veröffentlicht.
Ist das nicht chaotisch ? Schon wieder was Anderes gemacht als geplant